Studie zu Globalen Hotel Reservierungssystemen (Hotel CRS)

07.02.2018

Oracle Hospitality unterstützt h2c Studie über die Zukunft von Globalen Hotel Reservierungssystemen


Unzufriedenheit mit dem Central Reservation System (CRS) ist ein weit verbreitetes Phänomen unter Hoteliers. Das zeigt eine im Auftrag von Oracle Hospitality durchgeführte Studie. So gab ein Drittel der Befragten an, dass mehr als 30 Prozent der benötigten Funktionalität nicht vorhanden sei. Darüber hinaus meldete die Hälfte aller Hotelketten, dass mindestens eine der Schlüssel-Funktionalitäten im CRS fehle. Die Studienteilnehmer führten zudem bereitwillig ihre CRS-Mängel auf. Bei der Frage, mit welchen Mitteln man diese Mängel beheben könnte, hatten jedoch viele Befragten keine Lösung.

Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass PMS- (Property Management System) und CRS-Lösungen auch in Zukunft weiter zusammenwachsen werden. Dies passiert in Form von Hybridlösungen oder als völlig neue Hotelmanagement-Plattformen.

Die Untersuchung wurde von der renommierten Analysten- und Beratungsfirma h2c im Auftrag von Oracle Hospitality unter mehr als 90 Hotelketten durchgeführt. Diese repräsentieren mehr als 11.000 Hotels und ca. 1,7 Millionen Hotelzimmer weltweit. Hoteliers aus Europa, Mittlerer Osten, Afrika, Nord- und Südamerika sowie dem asiatisch-pazifischen Raum wurden in Form von Experteninterviews und Onlineumfragen befragt. Ziel der Studie ist es zu zeigen, wie zufrieden die Hotelketten mit ihrer aktuellen CRS-Lösung sind. Es wurden aktuelle Anforderungen an ein Hotel-CRS identifiziert und bewertet. Außerdem analysiert die Studie relevante Schritte zur Priorisierung von IT-Entwicklungen, die letztendlich den Gästeservice verbessern können.

Drei der wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Customer-Relationship-Management (CRM) stellt die größte Anforderung an CRS-Integration dar. Kleine und mittelgroße Hotelgruppen – mit oder ohne vollwertigem Loyalitätsprogramm – stehen unter großem Druck, ihr Gästeerlebnis zu verbessern. Denn auf diese Weise können sie stärker mit den Personalisierungsmöglichkeiten globaler Hotelketten konkurrieren. Die CRS-Integration ist minimal und in manchen Regionen überhaupt nicht vorhanden. So ist es für CRS-Anbieter von entscheidender Bedeutung, dies zu adressieren – entweder mit einem proprietären Produkt oder mit der Integration von Drittanbietern.

  • Hotelreservierungen über Hotelbuchungs-Applikationen (Direktbuchungen) stellen einen äußerst wichtigen Mehrwert dar, jedoch unterdurchschnittlich erfolgreich. Obwohl Hotelketten ihre Online-Verkaufspolitik laufend optimieren, um mit den OTAs (Online Travel Agency) konkurrieren zu können, müssen vor allem die eigenen Buchungsmaschinen anspruchsvollere Geschäftsregeln einführen. Solche Trends erfordern eine Neuausrichtung der IBE (Internet Booking Engines), um bessere E-Commerce-Funktionalität zu ermöglichen (z.B. Rabattierungen in Form von Paketen).

  • Künftige Aufgaben des Distributionsmanagements werden sich auf Lösungen außerhalb von CRS-Systemen verlagern. Aus Sicht der Hoteliers werden einige wichtige CRS-Aufgaben wohl in andere Systeme ihres IT-Portfolios integriert oder Teil einer Plattformlösung werden, die noch entwickelt werden muss. Das betrifft Aufgaben wie das Management von Verfügbarkeit und Tarifen (ARI – availability, rates, inventory).

„Die Gäste von heute wünschen sich zunehmend ein Hotelerlebnis, das von A bis Z reibungslos abläuft. Die Ergebnisse des h2c-Berichts zeigen deutlich, dass die Hotelbranche vor der Herausforderung steht, solche Erwartungen zu erfüllen“, erklärt Laura Calin, Vice President Strategy and Solutions Management, Oracle Hospitality. „Wir bei Oracle arbeiten intensiv mit unseren Kunden zusammen, um Lösungen zu optimieren und zu integrieren. Durch diese Kooperation wird es einfacher, mit dem Einsatz von Technologien neue Gäste zu gewinnen und bestehende zu binden.“

Zurück